Info-Abend (Online) am 4. März 2021 – Zukunft studieren… wann, wenn nicht jetzt?!

Dieses Online-Event ist gedacht für alle, die sich für Zukunfts- und Nachhaltigkeitsthemen interessieren und ein berufsbegleitendes Master-/MBA-Studium suchen. Unser nächster Jahrgang startet im September 2021. In dieser Zoom-Konferenz stellen wir das Programm vor, beantworten Eure Fragen und bieten Euch eine Kurz-Vorlesung.

Für den Zugangs-Link schicke bitte kurz eine Nachricht

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme,

Prof. Dr. Klaus Gourgé und Dr. Eike Wenzel

Studiengangleitung MBA Zukunftstrends und Nachhaltiges Management

Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen

Programm

18.00 Uhr bis ca. 18.45 Uhr:

  1. Begrüßung, Online-Check-In
  2. Inhalt, Profil, Ablauf unseres berufsbegleitenden MBA-Studiums
  3. erste Fragerunde

ca. 18.45 bis 19.30 Uhr:

  1. kurze „Probe“-Vorlesung mit Dr. Eike Wenzel, Geschäftsführer itz Institut für Trend- und Zukunftsforschung
  2. zweite Fragerunde

Eine Zeitreise ins Jahr 2050

Wie leben wir im Jahr 2050?

Es gibt nicht die Zukunft, es gibt viele mögliche Zukünfte. Sobald wir das wirklich verstanden haben, wird klar: Es lohnt sich darüber nachzudenken, in welcher Zukunft wir leben wollen. Dieses Video lädt spielerisch ein zu einer gedanklichen Zeitreise ins Jahr 2050. Wir sehen eine Utopie, ein Best-Case-Szenario. Allerdings ist auch klar, dass wir mit einem Weiter-wie-bisher in einer sehr viel weniger wünschenswerten Zukunft landen würden.

Ticket in die Zukunft: Für unsere Studis gratis

Alle aktuellen – und zukünftigen! – Studierenden unseres MBA-Programms laden wir ein zum Frankfurter Zukunftskongress (online) am 23. und 24. Februar. Die Ticketkosten von rund 100 Euro übernehmen wir. Na wie klingt das: erst mal 2 Tage Zukunftsluft schnuppern, dann ab September 2 Jahre Zukunft studieren. Bei ernsthaftem Interesse genügt fürs Erste eine kurze Nachricht.

Frankfurter Zukunftskongress, Programm und weitere Infos hier

Zukunftskongress: Die dreifache Transformation

Unternehmen sind nicht allein durch die digitale Transformation gefordert: Jetzt müssen sie sich auch ökologisch zukunftsfest aufstellen. Damit das kein Greenwashing wird, gilt es, in ein neues Geschäftsmodell zu investieren und auch die Belegschaft aktiv einzubinden. Noch mehr Transformation also. Und wie diese dreifache Transformation zusammengehen kann, beleuchtet der Frankfurter Zukunftskongress am 23. und 24. Februar 2021.

Keynotes und Talkrunde mit Richard David Precht und Franca Parianen

Richard David Precht ist nicht nur eine führende Instanz für anspruchsvolle philosophische Fragen wie die, was die KI für den Sinn des Lebens bedeutet. Er gehört auch zu den wenigen, die die drei großen Themen Planet Erde, Digitalisierung und Zukunft der Arbeit zusammen denken können. Und genau darüber wird er sprechen. Große Themen zusammen denken ist das eine, danach handeln das andere. Und das klappt bei den meisten Menschen nicht so optimal. Als Neurowissenschaftlerin weiß Franca Parianen, warum wir uns manchmal einfach nicht zum richtigen Handeln motivieren können, obwohl wir es doch eigentlich besser wissen. 

Die 3 Themenfelder:

Planet Erde: Wie können wir alle, Unternehmen, Institutionen, Individuen, unseren ökologischen Fußabdruck verkleinern? Wie werden wir CO2-neutral?

New Work: Agilität, Weiterbildung, Ressourceneffizienz: Wie können wir Führung in Zeiten der digitalen und ökologischen Transformation erfolgreich gestalten?

Digitalisierung: Was gibt es Neues in der Digitalisierung, das unser Leben und Arbeiten sinnvoll unterstützt? Wie kann unsere Produktion nachhaltiger werden? Unser Leben selbstbestimmter?

Weitere Infos und Anmeldung hier: https://www.frankfurter-zukunftskongress.de

Wir sehen uns?

Studiengang spendet 3000 € für MEnsch und Natur

Immerhin einen Vorteil haben die Online-Vorlesungen auch in diesem Semester: Es lassen sich manche Ausgaben einsparen, zum Beispiel für Raummiete oder die Fahrtkosten der Dozenten. Diese Beträge haben wir wie schon im vorigen Semester großzügig aufgerundet, und dann durften die Studierenden entscheiden, was damit passieren soll: Im systemischen Konsensieren entstand die Lösung, die insgesamt 3.000 Euro zu gleichen Teilen an die UN Flüchtlingshilfe und den Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland zu spenden. Wir finden: Eine gute Übung in Solidarität!

Bildnachweis: uno-fluechtlingshilfe.de

Info-Abend (Online) am 14. 12. 2020 – Zukunft studieren… wann, wenn nicht jetzt?!

Dieses Online-Event ist gedacht für alle, die sich für Zukunfts- und Nachhaltigkeitsthemen interessieren und ein berufsbegleitendes Master-/MBA-Studium suchen. Unser nächster Jahrgang startet im September 2021. In dieser Zoom-Konferenz stellen wir das Programm vor, beantworten Eure Fragen und bieten Euch eine Kurz-Vorlesung.

Für den Zugangs-Link schicke bitte kurz eine Nachricht

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme,

Prof. Dr. Klaus Gourgé und Dr. Eike Wenzel

Studiengangleitung MBA Zukunftstrends und Nachhaltiges Management

Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen

Programm

18.30 Uhr bis ca. 19.15 Uhr:

  1. Begrüßung, Online-Check-In
  2. Inhalt, Profil, Ablauf unseres berufsbegleitenden MBA-Studiums
  3. erste Fragerunde

ca. 19.15 bis 20.00 Uhr:

  1. kurze „Probe“-Vorlesung mit Dr. Eike Wenzel, Geschäftsführer itz Institut für Trend- und Zukunftsforschung
  2. zweite Fragerunde

Nachhaltig wirtschaften? Eine Frage der Ethik

Warum wir uns von den vermeintlichen Gesetzen (in Wahrheit Glaubenssätzen) der Mainstream-Ökonomen verabschieden müssen und warum das viel mit Ethik zu tun hat, erklärt Maja Göpel in diesem Video in aller wünschenswerten Klarheit. Klingt zugleich wie eine Kurzbeschreibung von vielem, was wir auch in unserem MBA-Programm diskutieren.

So können wir das Internet retten

Wie lässt sich das Internet aus der Umklammerung von Desinformation, Hass und Plattform-Monopolen befreien? Die digitale Demokratiebewegung in Taiwan zeigt, dass das Netz doch konsensfähig und progressiv sein kann (wenn es auch nicht jeden glücklich macht). Das Internet ist kaputt, also müssen wir es neu aufbauen, denn es ist für unsere Zukunft viel zu wichtig, um es den Gafa-Monopolisten (Google, Amazon, Facebook, Apple) zu überlassen.

Die aktuelle Handelsblatt-Kolumne von Eike Wenzel, Mitleiter unseres MBA-Programms.

Anfang Februar hackte der taiwanesische Software-Ingenieur Howard Wu die populäre Messenger-App Line, deren Nutzer sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Zustand dauerfrequentierter Hysterie angesichts von Covid-19 befanden. Wu verknüpfte die App mit Google Maps, sodass die taiwanesische Bevölkerung schnell erkennen konnte, in welchen Läden noch Mund-Nasen-Masken vorrätig waren und wo nicht.

Google verlangt eine Gebühr pro 1.000 Zugriffe auf das Kartensystem. Wu flatterte deshalb einige Tage später eine Rechnung in Höhe von 26.000 US-Dollar ins Haus. Die aktive Community sprang Wu bei, wenig später verzichtete Google auf die Zahlung, weil Wus Hack sich als äußerst hilfreiche Maßnahme gegen die Pandemie herausstellte.

Audrey Tang, Taiwans Digital-Star im Rang einer Ministerin, brachte das auf die Idee, den für die schnelle Pandemiebekämpfung wichtigen Maskenvertrieb über das Apothekennetzwerk der nationalen Gesundheitsbehörde zu organisieren. Der Vorteil dabei: Die Daten, die in diesem Prozess generiert werden, können von den Nutzern, den Behörden und der lebendigen Hackerszene des Landes weitergenutzt werden.

Wenn sich in Taiwan Konflikte anbahnen oder Pandemien zerstörerisch zu werden drohen, wird zuallererst eine Frage gestellt: Wie lassen sich Datenpunkte möglichst effektiv verknüpfen? Daten, am besten in Realzeit analysierbar, sind der erste Schritt, um Probleme in der analogen Welt zu lösen.

Situative Apps für eine zukunftsoffene Gesellschaft

Der digitale Raum spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, gesellschaftliche Themen zu adressieren und Alltagsproblemen beizukommen. Dazu sollten die dort generierten Daten jedem zur Verfügung stehen, und es sollte eine digitale Öffentlichkeit geben, die alle Bürger zur Beteiligung anregt.

Taiwan ist in Sachen Vernetzung offenbar ziemlich weit. Das Corona-Containment funktionierte in dem 23-Millionen-Einwohner-Land vor allem deshalb besonders gut. Taiwan verzeichnet lediglich sieben (!) Tote seit Ausbruch der Pandemie.

Die taiwanesische Demokratie ist offensichtlich mit einer digitalen DNA ausgestattet. Audrey Tang, die hochbegabte Trans-Frau, gründete mit 16 Jahren ihr erstes Unternehmen und setzte sich 2014 an die Spitze der taiwanesischen Civic-Hacker-Bewegung, als sie an der Besetzung des Parlaments durch das Sunflower Movement teilnahm. Die Protestierenden bewegten die Open-Source-Aktivistin und ihre Gruppe dazu, durch Realzeit-Berichterstattung und den Einsatz von digitalen Beteiligungs-Tools direkten Einfluss auf das umstrittene taiwanesisch-chinesische Handelsabkommen (ECFA) zu nehmen.

Die damalige konservative Regierung musste sich in vielen Punkten dem digitalen Protest beugen. Und es wurde deutlich: Das Netz lässt sich offenbar doch zu etwas Vernünftigem gebrauchen.

Progressive Staaten, Kommunen und Verwaltungen sollten überall auf der Welt entsprechende Kommunikationswerkzeuge entwickeln (Clay Shirky bezeichnet sie als „situative Apps“), die maßgeschneidert in gesellschaftspolitischen Debatten bis hin zu Abstimmungsprozessen eingesetzt werden können.

Demokratie ist in Taiwan nicht ohne Digitalisierungvorstellbar

Was wir außerdem von der digitalen Demokratie in Taiwan lernen können: Politik ist manchmal wie Coding. Zwischen 1991 und 2005 wurde die Verfassung des Inselstaates siebenmal überarbeitet. Für einen Programmierer ist es normal, seinen Code immer wieder umzuschreiben und den sich verändernden Anforderungen anzupassen. Für die taiwanesischen Aktivisten sind politische Interventionen entsprechend Programmierungsschritte, die möglichst einfache Lösungen herbeiführen sollen.

Womöglich liegt der Grund für die taiwanesische Liebesheirat zwischen Demokratie und Digitalisierung darin, dass sich der demokratische Aufbruch in Taiwan zeitgleich mit der Entwicklung des Internets vollzog.

Die ersten freien Wahlen in dem Inselstaat fanden 1996 zeitgleich mit der Entwicklung des Internets zu einem Mainstreammedium statt. In Taiwan entwickelten sich also in der Zeit zum ersten Mal demokratische Strukturen, in der sich das Internet etablierte. Demokratie im 21. Jahrhundert – glückliches Taiwan! – ist hier ohne Digitalisierung gar nicht vorstellbar.

Zumindest für die junge Generation in Taiwan ist klar, dass die Open-Source-Idee, das freie Teilen der Codes und vernetzte Informationen nicht nur ein Weg sind, hervorragende Software zu produzieren, sondern auch der Königsweg zur Entwicklung einer weltoffenen Gesellschaft.

Ein paar Beispiele: Mit der g0v-Community-Seite wurde ein Instrument geschaffen, das die Regierungsseiten spiegelt und für permanentes Kommentieren öffnet. Cofacts.g0v.tw ist eine Fact-Checking-Seite, die von Freiwilligen betrieben wird und in kürzester Zeit versucht, jede Desinformationskampagne durch inhaltliche Prüfung zu entlarven. Eine Chatbot auf dem beliebten Messenger Line tritt sofort in Aktion, wenn bei Nachrichten der Verdacht der Falschinformation aufkommt.

Taiwan ist laut einem Bericht des Forschungsinstituts V-Dem wie kaum ein anderes Land Fake-News-Kampagnen ausgesetzt und reagiert (ähnlich wie Finnland als Nachbar Russlands) mit großer Ernsthaftigkeit auf Desinformation. Pol.is ist eine Plattform, auf der Meinungsbildung zu vielen unterschiedlichen Themen organisiert wird und Entscheidungen herbeigeführt werden. Das Ziel besteht darin, aus einer anonymen Masse selbstbewusste Bürger zu machen: Teilhabe statt Troll-Kultur.

Konsens statt Disruption

Gibt es wirklich so etwas wie ein konsensfähiges Internet? Disruptoren wie Trump haben über Plattformen wie Facebook und Twitter unsere Demokratien an den Rand der Zerstörung gebracht.

Den Civic-Hackern in Taiwan geht es um konsens- und lösungsorientierte Kommunikation. In den für jedermann zugänglichen Beratungen, ob das Geschäftsmodell der Mobilitätsplattform Uber in Taiwan zugelassen werden soll, stellten die Organisatoren einfach keinen Reply-Button zur Verfügung, denn die Antwort-Funktion ist das Einfallstor für Trolle, Hasskommunikation, Desinformation und Spaltung. Bei der Frage, ob Uber die etablierten Beförderungsunternehmen preislich unterbieten dürfe, steht nur Ja und Nein zur Auswahl.

Taiwan wendet sich aktiv gegen das Prinzip der Disruption. Es geht genau um das Gegenteil: Konsens. In der Welt der Open-Source-Programmierung gibt es den Begriff des „rough consensus“. Nicht jeder muss mit allem glücklich werden. Darum geht es den digitalen Demokratieaktivisten auch in der Gesellschaft. Es muss nicht jeder bei jedem Detail die Meinung des anderen teilen, aber es sollte zumindest eine grundlegende Übereinkunft geben – ein bedenkenswerter Ansatz in Zeiten von Populismus und Polarisierung.

Der Uber-Diskussionsprozess, der sich nonstop über anstrengende vier Wochen erstreckte, fand auf dem Portal vtaiwan.tw statt und machte auch nicht alle glücklich. Uber zeigte sich von den Regulierungsmaßnahmen überhaupt nicht begeistert, zog sich zunächst aus Taiwan zurück, um später dann doch zurückzukehren. Die taiwanesische Regierung entwickelte aus der Erfahrung mit Uber neue Richtlinien für die Plattform-Ökonomie und die Beförderungsbranche (Fahrerlizenzen, Tarife, Sozialversicherung), die anschließend zu Gesetzen gemacht wurden.

Nicht zerstören, sondern gemeinsame Wege finden, nicht polarisieren, sondern zusammenführen. An den extremen Polen einer Entwicklung entstehen immer nur Wahrheitsgehabe und Orthodoxie. An den radikalen Rändern formieren sich die Glaubenskrieger, bereit zum digitalen Gemetzel. Neues Vertrauen in das Internet lässt sich so nicht herstellen.

Doro Bär, die deutsche Digitalisierungsstaatsministerin, hat vor Kurzem in der „Wirtschaftswoche“ eine „Bundeszentrale für digitale Aufklärung“ gefordert. Doro Bär ist keine Audrey Tang. Doch von den Civic-Hackern in Taiwan können wir alle lernen, dass Offenheit, (Daten-)Transparenz und eine digitale Kultur des Konsenses das Vertrauen in die Gesellschaft und ihre Netze wiederherstellen können.

Dieser Text von Eike Wenzel erschien zuerst am 15. Oktober 2020 in seiner Kolumne „Expertenrat“ auf Handelsblatt online.

Purpose? What Purpose?! Liebe Unternehmen, wir nehmen Euch beim Wort!

Seit knapp zwei Jahren ist „Purpose“ das Management-Buzz-Word schlechthin. Vom Davos Manifest des Weltwirtschaftsforums bis zum Business Roundtable in den USA erklären uns nun alle Unternehmen, dass sie zum Wohle der Gesellschaft tätig sein wollen. From profit to purpose, vom Gewinn zum Gemeinwohl… klingt zu schön, um wahr zu sein? Was ist von solchen Erklärungen zu halten? Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten, darauf zu reagieren: Man kann das kurzerhand als wohlfeiles PR-Gedöns abtun. Dann folgt daraus im Grunde – gar nichts. Oder aber wir nehmen diese Erklärungen ernst und die Unternehmen beim Wort. Das dürfte dann eine spannende Diskussion eröffnen: Ihr sagt, ihr wollt die Welt verbessern? Sehr schön, wir auch. Dann lasst uns mal gemeinsam schauen, was das bedeutet und wie das konkret aussehen müsste. In unseren Vorlesungen zum „Normativen Management“ gehen die Studierenden dieser Frage nach. Aktuell geht auch ein Beitrag von Isolde Ruhdorfer in krautreporter.de das Purpose-Gerede der Unternehmen sehr kritisch an – in vielen Fällen sicherlich zu Recht. Und trotzdem ist es vielleicht nicht nur naiv anzunehmen, dass es Gründe gibt, weshalb sich Unternehmen künftig tatsächlich in Richtung Gemeinwohlorientierung neu erfinden müssen. Es wird spannend. Wie singt schon Bob Marley: „You can fool some people sometimes, but you can´t fool all the people all the time…“ Liebe Unternehmen, we´re watching you 🙂

Studiengang spendet 1.500 € aus gesparten Fahrtkosten

Alles hat auch sein Gutes – mit Online-Vorlesungen spart man zum Beispiel Fahrtkosten. Weil wegen Corona das letzte Semester zwangsläufig nur virtuell stattfinden konnte, stellte die Studiengangleitung die eingesparten Kosten, großzügig aufgerundet, als Spende zur Verfügung. Dann durften die Studierenden soziokratisch entscheiden, was damit passieren sollte. Die insgesamt 1.500 Euro gingen zu gleichen Teilen an vier Hilfseinrichtungen, unter anderem an UNICEF für die Kinder aus dem abgebrannten Flüchtlingslager Moria.

Bildnachweis: UNICEF / Canaj / Magnum Photos